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Ortsgeschichte

Die Bauschheimer Chronik von 500 bis heute

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84 Einträge aus über 1.500 Jahren Ortsgeschichte

500

Erste fränkische Ansiedlung rund um den höheren Sandhügel.

800

Erste urkundliche Nennung im Lorscher Reichsurbar noch unter dem Namen Biuuinesheim.

1282

Bauschheim ist überwiegend im Besitz des Mainzer Nonnenklosters St. Clara.

1422

Bauschheim gehört nun vollständig zum Besitz von Graf Johann von Katzenelnbogen.

1479

Landgraf Heinrich von Hessen erbt den Besitz von Graf Johann von Katzenelnbogen und von nun an gehört Bauschheim zu Hessen. Bauschheim bleibt jedoch Filialgemeinde von Ginsheim. Die Zehntgerechtigkeit gehört dem Kloster Padenhausen (bei Hanau). Auf dem Bauschheimer Kalkhügel wird Wein angebaut.

1506

Erstes bekanntes Bauschheimer Gerichtsbuch erstellt.

1531

Erster evangelischer Gottesdienst, zu dieser Zeit noch aus Trebur betreut.

1546

Das Kloster Padenhausen verkauft das Bauschheimer Zehntrecht an die Obergrafschaft Katzenelnbogen.

1580

Bauschheimer Kinder gehen nach Rüsselsheim zur Schule.

1618–1648

Bauschheim leidet unter dem 30jährigen Krieg (1637 große Hungersnot).

1629

Bauschheim hat 280 Einwohner.

1631

Hans Laun ist Bauschheimer Bürgermeister.

1646

Erstmals wird eine eigene Schule in Bauschheim erwähnt.

1680

Nach Biuuinesheim, Buesheim, Bißheim und vielen anderen Ortsnamen wird zum ersten Mal der endgültige Name Bauschheim erwähnt.

1709

Der Gemeindebackofen wird gebaut. (1933 abgerissen)

1712

Der Neubau der evangelischen Kirche wird eingeweiht.

1730

Bauschheim hat ca. 300 Einwohner.

1740

Dorfbrunnen wird erstellt.

1771

Zehnthof wird durch die Grafen von Isenburg betrieben.

1773

Einweihung des neuen Schul-, beziehungsweise Rathauses.

1813

Kosaken hausen in Bauschheim und den umliegenden Orten.

1837

Bauschheimer verzichten auf den Einladeplatz am Schwarzbach, dürfen jetzt die Waren einladen wo es auch die Ginsheimer tun und müssen kein Pflastergeld bezahlen.

1838

Bauschheim hat 81 Wohnhäuser, 93 Familien und insgesamt 438 Einwohner.

1840

Bauschheim wird erstmals zur eigenen Pfarrei. (Pfr. Ferdinand Zimmermann)

1863

Gesangverein „Sängerbund" gegründet.

1881

Kriegerverein Bauschheim wird gegründet.

1883

Hochwasser in Bauschheim. Ginsheimer und Astheimer bringen ihr Vieh nach Bauschheim.

1887

Turnverein Bauschheim gegründet. (Turnstunden finden im Hof v. Ph. Hahn, Hauptstr. 25 statt)

1891

Das neue große Schulgebäude wird eingeweiht. (1968 abgerissen)

1895

Gründung Obst- und Gartenbauverein Bauschheim.

1900

Bauschheim hat 660 Einwohner.

1907

Der neue Friedhof wird in Betrieb genommen und löst den alten Kirchhof ab.

1910

Bauschheim wird aus Ginsheim mit elektrischem Strom versorgt. Gründung des Arbeiter Gesangvereins Bauschheim.

1913

Philipp Daum X ist Bauschheimer Bürgermeister.

1918

Philipp Gg. Kraft III wird Bauschheimer Bürgermeister.

1919

Französische Truppen belagern Bauschheim. Es herrscht Ausgangssperre.

1920

Gründung der Raiffeisen-Genossenschaft Bauschheim.

1921

Gründung des Arbeiter Turn- u. Sportvereins Bauschheim.

1923

Bei separatistischen Unruhen kommt es in Bauschheim zu zahlreichen Verletzten und einem Toten. Bei einem Vergeltungszug wird randaliert und vier Scheunen angezündet. Zur Beruhigung gibt Bauschheim Vieh an die Rüsselsheimer Separatisten ab.

1924

Radsportverein Staubwolke wird gegründet.

1926

Glockenweihe für den Ersatz der im Ersten Weltkrieg eingeschmolzenen großen Glocke.

1927

Gründung der Ortsgruppe Bauschheim des Deutschen Roten Kreuzes.

1928

Bauschheim hat circa 800 Einwohner. Einweihung Kriegerdenkmal am 8.10.'28.

1929

In Bauschheim gibt es erstmals eine Wasserleitung und eine dazugehörige Wasserbezugsordnung.

1930

Die erste Turnhalle am Birkenwäldchen wird eingeweiht.

1932

Gerätehaus des Arbeiter Turn- und Sportvereins am kleinen Sportplatz.

1933

Johann Hübner wird Bauschheimer Bürgermeister.

1935

Willi Liesenberg wird Bauschheimer Bürgermeister.

1941

Philipp Bayer wird Bauschheimer Bürgermeister.

1942

Bauschheim hat 1341 Einwohner.

1945

Amerikanische Truppen überschreiten den Rhein bei Oppenheim und erreichen nach heftigen Kämpfen Bauschheim. Johann-Philipp Wolf wird Bauschheimer Bürgermeister.

1946

Gründung der Sport- und Kulturgemeinde Bauschheim. Gründung der AWO Ortsgruppe Bauschheim. Erste Kerb nach dem Krieg wird gefeiert. Kerwevadder sind Helmut Roth (Kühler Grund) und Adam Hübner (Krone).

1947

Bauschheim wird an die Busverbindung Groß-Gerau-Ginsheim angeschlossen. Reit- und Fahrverein Bauschheim gegründet. Erster Kindergarten wird eingeweiht.

1950

Gründung der freiwilligen Feuerwehr Bauschheim.

1952

Glockenweihe für den Ersatz der im Zweiten Weltkrieg eingeschmolzenen großen Glocke.

1954

Fritz Schaub wird Bauschheimer Bürgermeister.

1956

Die Flurbereinigung beginnt und dauert bis 1959. Natur- und Vogelschutzverein gegründet.

1957

Bauschheim wird Mitglied im Müllabfuhr-Zweckverband.

1958

In Bauschheim beginnen die Arbeiten zur Kanalisation.

1959

Siedlergemeinschaft Bauschheim gegründet.

1960

Die Genossenschaft zieht in ihr neues Gebäude um.

1961

Motorsportclub Bauschheim wird gegründet (zunächst in der SKG).

1962

Die katholische Kirche wird eingeweiht. Das Dorfgemeinschaftshaus wird eingeweiht. Angelsportverein (ASV) Bauschheim wird gegründet.

1964

Erster Aussiedlerhof Bauschheims (des Kreises Groß-Gerau), der Sonnenhof der Familie Schadt, geht in Betrieb.

1966

Bauschheim gibt eine Gemeindezeitung heraus: Das „Bauschemer Blättche".

1967

Die Friedrich-Ebert Schule wird eingeweiht, seit der Eingemeindung trägt sie den Namen Otto-Hahn-Schule. Bauschheim hat 2491 Einwohner.

1970

Bauschheim wird nach Rüsselsheim (heute Rüsselsheim am Main) eingemeindet. Massa Markt eröffnet in Bauschheim.

1971

Gründung des Jugend-Diskussions und Freizeit Clubs (JDFC).

1973

Neues Feuerwehrhaus wird eingeweiht. Neubaugebiet „Im Grundsee" wird erschlossen.

1974

Bauschheimer Narrenzunft (BNZ) wird gegründet.

1975

Neubaugebiet „Am Dorfband" wird erschlossen.

1976

Die Steinmarktklause wird eingeweiht.

1978

Tennisabteilung der SKG gegründet.

1979

Erste Kläranlage geht in Betrieb (1990 bis 1994 erweitert).

1980

Direktverbindungsstraße nach Rüsselsheim wird freigegeben.

1981

Neubaugebiet „Im Weinfass" wird erschlossen. Volleyball-Abteilung der SKG gegründet. Erstes Volksradfahren findet statt (1. Mai Radeln). Skiclub Bauschheim wird gegründet.

1993

Sporthalle Bauschheim wird eingeweiht.

1995

Jubiläumsfeier 25 Jahre Eingemeindung.

2002

Bauschheimer Rundweg wird eingeweiht.

2005

SKG Bauschheim übernimmt die Sporthalle Bauschheim.

2007

Der Verein „Für Bauschheim e.V." wird gegründet.

2013

Bauschheimer Fußballer spielen auf Kunstrasen.

2014

Verein „Für Bauschheim e.V." übernimmt das Bürgerhaus.

2020

Bauschheim hat rund 6.100 Einwohner. Feier 50 Jahre Eingemeindung.

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Bauschheimer Chronik, Stand 11. August 2023 – Erstellt von R. Kowallik